14.09.2020

Fitness mit Köpfchen

Mit körperlicher Aktivität bringst du deine grauen Zellen auf Hochtouren!

Wusstest du, dass ein bewegungsarmer Lebensstil neben Übergewicht, Bluthochdruck,

Blutzuckererkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen der größte Risikofaktor für Ihre

geistige und körperliche Gesundheit Alter ist? Mit regelmäßiger Bewegung steuerst du

dieser Entwicklung jedoch entgegen! Darauf, dass du alterst, hast du vielleicht keinen Einfluss, aber darauf, wie 

schon. Du kannst jederzeit die Weichen dafür stellen, geistig und körperlich möglichst fit bis

ins hohe Alter zu bleiben. Das Risiko für Vergesslichkeit lässt sich zum Beispiel mit

entsprechenden Maßnahmen bis um die Hälfte senken. Und es ist tatsächlich nie zu spät,

um damit zu starten: Zahlreiche Studien belegen, dass entsprechendes Training selbst dann

noch hilft, wenn der geistige Abbau bereits eingesetzt hat. Egal, ob zur Vorbeugung oder um

auf den Prozess einzuwirken: Starte am besten noch heute!

 

Ein wacher Geist wohnt in einem gesunden Körper!

Körperliche Aktivität hat in medizinischen Studien immer wieder verblüffend positive

Resultate geliefert, wenn es um die Vorbeugung und Behandlung altersbedingt

nachlassender geistiger Fähigkeiten geht. Die Wissenschaft geht davon aus, dass dieser

positive Effekt durch eine bessere Durchblutung der Organe zustande kommt.

Regelmäßiges Training sorgt für eine bessere Durchblutung des gesamten Körpers, also

auch des Gehirns, was wiederum die mentalen Fähigkeiten und die Konzentrationsfähigkeit

unterstützt. Außerdem fördert Fitness die körperliche Koordination und Beweglichkeit,

kräftigt das Herz-Kreislauf-System und verhindert Übergewicht. Aber keine Sorge, du

musst nicht zum Extremsportler werden, um von den positiven Effekten zu profitieren:

Dreimal pro Woche ca. 30 Minuten mittleres Training sind ideal, um einen guten Einfluss auf

den Alterungsprozess zu nehmen.

 

Willst du nicht nur deinen Körper in Form halten, sondern auch deinen Kopf, so empfehlen

sich abwechslungsreiche Fitnessübungen, z.B. im Rahmen eines leichten Krafttrainings,

oder auch Fitnesskurse, die etwas komplexere Bewegungsabläufe beinhalten. Dadurch

werden Kopf und Körper gleichermaßen gefordert und bleiben beweglich.

 

Ein weiterer Faktor, der den Abbau unserer geistigen Fähigkeiten beeinflusst, ist unser

Schlaf. Achte darauf, regelmäßig ausreichend und erholsam zu schlafen und

Stressfaktoren im Alltag möglichst gering zu halten. Erholsamer Schlaf ist gleichermaßen

wichtig für unsere körperliche und mentale Regeneration und bewahrt die eigene

Leistungsfähigkeit langfristig. Sieh dir gerne unseren letzten Artikel an. In diesem befassen wir uns etwas genauer mit dem Thema "Schlafen".

 

Nahrung für den Kopf

Natürlich hat auch deine Ernährung einen wesentlichen Einfluss darauf, wie fit und gesund du

im Alter bist. Zum einen auf körperlicher Ebene, wo es gilt, Übergewicht zu vermeiden oder

zu reduzieren. Damit wird gleichzeitig das Risiko von Blutzuckererkrankungen,

Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich gesenkt.

Zum anderen hat deine Ernährung aber auch Einfluss auf geistiger Ebene, wo bestimmte Lebensmittel die mentalen

Fähigkeiten fördern und andere diese eher hemmen.

Ein mediterran inspirierter Speiseplan hat sich auf beiden Ebenen bewährt. Greife also

zu viel frischem Obst und Gemüse, zu Fisch und gesunden Fetten (gute Öle und Nüsse).

Grund für diese Ernährungsempfehlung ist, dass viele Vitamine und Omega-3-Fettsäuren

freie Radikale ausschalten, die die Zellen schädigen und gleichzeitig antioxidativ gegen

Entzündungen im Körper wirken. Folsäure und B-Vitamine hingegen senken die Werte

gefäßschädigender Aminosäuren. Junkfood“ wie Fertiggerichte, stark zucker- und salzhaltige

Lebensmittel und übermäßig viel Alkohol hingegen bewirken Einschränkungen im

Erinnerungsvermögen und im Denken und sollten daher weitgehend vermieden werden.

Übrigens ist auch Koffein ein Antioxidans und moderater Kaffeegenuss (bis zu drei Tassen

pro Tag) somit durchaus zu empfehlen. Studien belegen, dass durch das Koffein eine

beginnende Konzentrationsschwäche um bis zu 65% reduziert werden kann. Allerdings ist

hier Vergesslichkeit ausnahmsweise erwünscht: „Vergiss“ Milch und Zucker und

genieße deinen Kaffee stattdessen schwarz. 

 

Rege statt träge!

Tatsächlich sind sich Hirnforscher einig, dass das Risiko der ansteigenden Vergesslichkeit

zur Hälfte durch genetische Faktoren bestimmt wird – also für uns nicht beeinflussbar ist. Die

andere Hälfte des Risikos haben wir aber offensichtlich selbst in der Hand. Der Abbau von

geistigen Fähigkeiten muss demnach kein unabwendbares Schicksal sein, denn mit

Motivation und Aktivität können Sie Ihren Kopf und Ihren Körper lange fit und gesund halten.

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