27.08.2020

Schlaf dich fit!

 

Wie viel ist genug?
Unser Nachtschlaf teilt sich in verschiedene Phasen, so genannte Schlaf-Zyklen, auf. Der erste Zyklus ist die Phase des leichten Schlafs, der abgelöst wird von einer Tiefschlaf-Phase und einer Traumphase, dann startet der Zyklus erneut mit leichtem Schlaf. Für jeden dieser Zyklen benötigt der Körper ungefähr 90 Minuten. Nachdem wir das dritte Mal diesen Schlafzyklus „durchschlafen“ haben, verändert sich das Bild: Die erholsamen Tiefschlafphasen werden kürzer und die Traumphasen länger. Das bedeutet, dass wir normalerweise in den ersten drei Stunden nach dem Einschlafen am erholsamsten, weil am tiefsten, schlafen. Die Tiefschlafphase ist auch diejenige Zeit, die für die regenerierenden Prozesse im Körper am wichtigsten ist.

Wenn du deine Schlafqualität verbessern willst, achte deshalb darauf, dass du besonders in den ersten drei Stunden nach dem Einschlafen ungestört durchschlafen kannst.

Wenn du hin- und wieder nachts aufwachst oder das Gefühl hast, dass du eigentlich nur vor dich hin dämmerst, dann ist dies normal und den verschiedenen Schlafphasen geschuldet! Du befindest dich dann wahrscheinlich gerade in einer Phase des leichten Schlafs.

 

Gute-Nacht-Tipps:

Eule oder Lärche?
Startest du morgens voller Elan oder eher müde in den Tag? Keine Sorge, ob du eher morgens oder abends aktiv bist, ist genetisch festgelegt und aus einer „Nachteule“ wird nie ein „früher Vogel“ werden. Wenn möglich, passt du deinen Tagesablauf an deinen Typus an, damit du deine fitten Phasen nutzen und die müden Phasen weitgehend verschlafen kannst.

Im Rhythmus
Je mehr es dir gelingt, relativ gleichbleibende Wach- und Schlafenszeiten in deinen Alltag zu integrieren, desto besser für die Qualität deines Schlafes. Der Körper ist ein Gewohnheitstier und lernt, dass er zu bestimmten Zeiten müde und zu anderen Zeiten leistungsfähig sein soll. Konstante Schlaf- und Wachzeiten sind daher gut für den gesamten Organismus.

Stress lass nach
Schlechter Schlaf und Einschlafprobleme sind oft das Ergebnis innerer Unruhe, die vor allem durch Stress oder auch durch hektische Stunden vor dem ins Bett gehen verursacht wird. Schaffe dir abends entspannende Routinen (Meditieren, 15 Minuten sanftes Yoga, ein heißes Bad oder ein kleiner Spaziergang). Schalte außerdem frühzeitig dein Handy und deinen Computer aus – das blaue Licht der Bildschirme unterdrückt die Ausschüttung des Schlafhormons Melantonin.

Der Tag gibt den Ton an
Die Basis eines erholsamen Nachtschlafs ist die Struktur deines Alltags und idealerweise schaffst du sooft wie möglich die Balance zwischen geistiger Aktivität, Ruhepausen und körperlicher Bewegung. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen die positive Auswirkung regelmäßigen Fitnesstrainings auf die Qualität des Schlafes. Ist der Köper erschöpft und ausgepowert, schläft man leichter ein und durch. Gleichzeitig nutzt der Körper den Schlaf nach dem Training, um auf Zellebene zu regenerieren und die trainierten Muskeln aufzubauen.

Übrigens: Zu wenig Schlaf macht dick
Schläfst du zu wenig, läufst du Gefahr zuzunehmen, da bei Schlafentzug der Körper insgesamt weniger von dem Sättigungshormon Leptin produziert. Ergebnis: Wir haben verstärkt Appetit, da der Körper Energie über die Nahrung einfordert, wir werden langsamer satt, da weniger Leptin produziert wird und außerdem wird der Stoffwechsel gedrosselt.

Du siehst selbst: Eine erholsame Nachtruhe hält fit, gesund und schlank! Schlaf gut!

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